Dienstag, 17. Juni 2008

Genuss 3

Wir liegen nebeneinander. Die langen Stunden lassen uns bereits unser langes Spiel spüren. Die Müdigkeit streift uns immer wieder. Doch ich mag nicht schlafen. Mag ihn noch spüren. Mag ihn erregen, schauen was passiert. Mein Mund küßt seinen Nacken und er öffnet ihn für mich. Als meine Hände über seine Seite streicheln räkelt er sich genußvoll und dreht sich ganz langsam zu mir. Wie zufällig komme ich gegen die Bettdecke. Rücke sie ein Stückchen weg. Möchte sehen, was darunter passiert. Und mein Blick bestätigt mich weiterzumachen. Und noch einmal knie ich mich erst neben ihn, dann zwischen seine Beine. Er spürt meine Lust. Streichelt mich. Küßt mich. Ich sei doch längst zu müde. Wieder neben ihm liegend kippen meine Augen immer wieder zu. Der Schleier wird immer schwerer, der sich über mich legen will. Doch meine Lust ist größer und ich schüttel den Kopf. Nein, ich mag ihn spüren, in mir.
Und noch einmal öffnen sich sich meine Augen um sein Gesicht zu sehen. Wir sind beide längst zu müde, doch die Geilheit siegt und wir geben uns einander hin. Tief blicke ich in seine Augen werde überschwemmt von einem wunderbaren Gefühl, was sich im Kopf, nicht im Schoß abspielt.
Er reicht mir umsorgend etwas zu trinken, füllt sich selbst auf. Und wir legen uns nebeneinander. Das Geschehene flimmert durch meinen Kopf und trägt mich wattig fort. In Morpheus Arme.

Mittwoch, 11. Juni 2008

Genuss 2

Er hält mich fest umarmt. Lässt mich ankommen, wo ich doch noch gar nicht weggeflogen bin. Ein wenig bin ich irritiert, was da passiert. Ein Puckern in meinem Schoß lässt mich angenehm meine Lust spüren.
Meine Hände tasten seinen Brustkorb ab, meine Fingernägel fahren die Haut entlang und er erschauert. Ich fahre über den Hals, die Arme entlang, wieder zurück an der Seite des Bauches hinab, an den Lenden vorbei zu den Schenkeln. Nun sind es seine Augen die geschlossen sind. Noch hält er mich im Arm, doch ich versuche mich zu befreien, mag ihn wachsen sehen. Mag sehen, was meine Hände an seinem Körper verändern. Das hätte noch Zeit meint er, erst wäre ich dran. „Nur kurz“ beruhige ich ihn. Vom Begriff Zeit hat keiner von uns mehr eine Empfindung. So setze ich mich auf und lasse meine Hände ihr Spiel fortführen. Ich genieße seine Hingabe. Sein Seuftzen. Sein Wachsen. Auch meine Zunge mag nun fühlen, kosen, schmecken. Und so öffne ich meine Lippen und lasse meinen heißen Atmen über seine Haut streichen. Immer wieder ein Zungenschlag auf seiner Haut. Mehr und mehr zentriert sich meine Zunge auf seine Körpermitte.
Meine Lippen küßen und öffnen sich langsam für ihn. Nehmen ihn auf. Erst nur oben, dann den Schaft, dann tiefer. Tief ganz tief. Ein Aufstöhnen und überraschendes Luftholen von ihm. Ich habe Spaß daran, sein Genießen zu spüren. Ihn unter meinen Händen hinwegfließen zu fühlen. In meinem Schoß fließt es auch. Ihn so zu sehen erregt mich.
Er warnt mich irgendwann. Er hält es nicht mehr lange aus. Fragt mich, ob ich das will, oder doch anders. Ich genieße seinen Zweifel in seinem Ausdruck. Sich um mich zu kümmern, oder sich hinzugeben , sich zu holen, was er nun mag. Ich selbst mag nicht aufhören ihn zu reizen, es ihm gut gehen zu lassen.
Dann drehe ich mich doch auf den Rücken und er setzt sich auf mich. Er stößt langsam in meinen Mund, reibt sich an meiner Brust. Seine Lust wächst. Er wird immer aktiver, nimmt es sich, nimmt sich was er mag, wirft seinen Kopf zurück. Schaut mich wieder an, wird unkontrollierter. Im halbdunkel schaue ich in sein Gesicht, genieße ihn so zu sehen. Genieße zu sehen, wie es passiert. Genieße zu sehen wie er kommt.

Montag, 2. Juni 2008

Genuß

„Zerr mich ins Bett, ich habe Lust auf dich“. Im Hintergrund singt eine zarte Frauenstimme . Ich liege auf dem Sofa, bewegungsunfähig. Nur genießend. Das Küßen, das tiefe in die Augen schauen. Die so lange ersehnten Berührungen, das DA sein. Er kniet vor mir. Küßt mir nach und nach eine denkende Zelle mehr im Gehirn aus. Nur die Synapsen für die Empfindungen sind hoch sensibilisiert. Und nochmal sagt er es. Ich stehe auf und wir gehen an den Händen fassend zum Bett. Am Abend zuvor hatte ich genau dort gelegen und ein Buch gelesen. Als plötzlich mein Kopfkino für einen Moment mir einen Streich spielte und ich seine Hände und Lippen an meinen Brüsten spürte. Es erschauerte mich in der Vorfreude des folgenden Abend und nun konnte ich es erleben.
Die Lippen so zart und weich. Die Hände fordernd, genau wissend, was sie wollen.
Ich laufe aus, schämte mich schon für meine Nässe und will doch, dass er es weiß. Das er weiß, was er bei mir macht. Er nimmt mir die Scham, genießt meinen feuchten Schoß. Mit den Fingern, den Lippen. Meine Augen sind geschlossen. Einerseits will ich schauen, was er tut, wie er guckt. Doch es würde einer zusätzlichen Reizung gleichgekommen. Das visuelle wäre zuviel . Ich versuche seine Haare zu greifen. Doch sie sind zu kurz. Es reicht nur für ein Berühren und drüber streichen. Gut so für ihn, meine Hände sind unkontrollierbar.

Das kleine vibrierende Etwas fühlte sich unter seinen Händen so anders an. Viele einsame Stunden im Gedanken der Zweisamkeit schon erlebt, doch das hier ist anders.
Irgendwann nimmt er meine Hände, gibt mir es mir in die Hand, will dass ich mich mit der anderen Hand für ihn öffne. Es geht ganz von alleine, meine Schenkel gleiten auseinander. Wollen ihm Einlaß geben. Sich ihm ganz hingeben. Mehr von ihm spüren.
Seine Lippen und Hände wissen was sie tun. Wissen was mir gut tut und er genießt mich so zu erleben. Mein Atem geht erst immer tiefer, dann flacher und schneller. Es schwindelt um mich herum, lasse mich fallen, genieße. Kaum fähig zu reden gebe ich stockend ein geflehtes „Pause“ von mir.

Samstag, 10. Mai 2008

Wenn der Briefträger,

ausgerechnet in dem Moment klingelt, wenn ich brummend im Bett liege. Also nicht ich habe gebrummt sondern ein kleines Spielzeug. Aber der Briefträger hat dennoch in dem Moment gestört.

Mittwoch, 30. April 2008

Einkaufzettel

Batterien

so ganz kleine, schmale
Das Spielzeug brummt sonst nicht.
Wäre schade so über den Feiertag

Montag, 28. April 2008

Was ein Popo

In mir scheinen tatsächlich männliche oder bisexuelle Hormone zu wuchern. Warum sonst ertappe ich mich dabei, wie ich der Frau beim Einkaufen auf den Hintern stiere.
Sie schaut nach Gemüse ich glotze auf ihren Hintern. Dann wandert mein Blick an ihrem Rücken nach oben und ich betrachte den Kopf und mein Glotzen weicht einem Erstaunen. Die Dame scheint über 50. Mit 3/4 Radlern bekleidet strahlt sie ein starke Sportlichkeit aus. Und der String bestätigt die Vermutung.
Es ist mir ja unangenhem, aber ich denke dennoch neidisch "Was ein super Knackpopo".
Hinterher sehe ich sie noch auf dem Rad davonfahren.

Sonntag, 27. April 2008

Ich brauch mich doch gar nicht wundern

Immer wieder gehört, doch nun das erste mal erlebt. Teils verfluchte ich mich für die Kleiderwahl, doch das Amüsieren es nun auch mal zu erleben überwiegte.
mit einem tief ausgeschnittenen Oberteil sitze ich ihnen gegenüber. Der Ausschnitt so so tief, dass der schicke geflochtene BH darunter zu sehen ist.
Und immer wieder im Laufe des Gespräches rutschen ihre Augen herab. Plumsen ins Decolte und bleiben für einen Moment haften. Ich selbst bin so irritiert, den Blickkontakt verloren zu haben, das meine Erzählung fast ins Stocken gerät. Bin ja selbst dran schuld. Hätte ja auch noch ein Top zum Entwaffnen drunter tragen können. Doch ich fühle mich ja geschmeichelt.Weiblich.
Irgendwann bringe ich ihn an, den Satz, den ich schon immer sagen wollte nicht böse gemeint und der uns alle zum Lachen bringt:
"Ich habe auch Augen du Arsch!"

Samstag, 19. April 2008

Vor dem Rechner

Und ich dachte, sowas machen nur Männer:
Stundenlang vor dem Rechner sitzen, einen Kurzfilm nach dem anderen anschauen, von einem Free-Sex-Kanal zum nächsten zappen. Das herunterladen bei Youporn dauert schon zu lange. 2 Sender gleichzeitig aufhaben und das jeweils "Beste" anschauen, dann wieder wechseln. Immer nur mit einer Hand. Schon ein wenig wund. Sich auf nichts bestimmtes einlassen können. Auf der Suche, Ruhelos, Rastlos. Bedenken haben, was besseres woanders zu verpassen. Warten auf den Kick, auf DIE Szene, auf den passenden Moment sich endlich gehn zu lassen und kommen zu können. Nochmal. Das nächste Mal noch besser machen wollen. Ihn noch besser spüren wollen. Noch stärker, Intensiver. Fehlanzeige. Noch wunder.
Und hinterher doch wieder typisch weibliche Emotionen. Sich einsam zu fühlen. Nur den Trieb abgebaut. Das wirkliche Verlangen ist geblieben. Befriedigt unbefriedigt.

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Genuss 3
Wir liegen nebeneinander. Die langen Stunden lassen...
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Genuss 2
Er hält mich fest umarmt. Lässt mich ankommen,...
joy-fleur - 11. Jun, 08:50

Über 18?

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